Künstlerinfos 2017

Baba ZulaBaba Zula (Türkei)
Spätestens seit Fatih Akins preisgekrönter Dokumentation ‚Crossing the Bridge‘ von 2005 gelten BaBa ZuLa auch über den Orient hinaus als Speerspitze progressiver türkischer Musik. Ihre Live-Performance genießt längst Kultstatus: Bauchtänzerinnen, traditionelle Kostüme, Poesie, Theater, Malerei, Videoperformance und moderner Sound - all das fügt sich zusammen zu einem audiovisuellen Gesamterlebnis. Orientalische Instrumente wie die Darbuka und die elektrische Saz sind ebenso im Einsatz wie Holzlöffel und Oszillator. Die Tradition der Sufi, türkischer Zigeuner und prä-islamischer Schamanenmusik treffen auf modernen Orient-Dub, anatolischen Folk und 60‘s Psych-Rock. .
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Babylon CircusBabylon Circus (Frankreich)
1995 gründeten 9 Musiker das Ensemble BABYLON CIRCUS in Lyon (Frankreich) und tourten seither durch 25 verschiedene Länder. Bei ihrer Reise um die Welt teilten sie ihre Erfahrungen, Hoffnungen und Herausforderungen. Sie spielten über 1500 Shows, von Lyon bis Sydney, von New York bis Annonay, nahmen am SZIGET Festival (Budapest) und dem WOMAD Festival (World’s of Music, Arts and Dance, UK) teil und wurden dabei von ihren treuen Fans stetig begleitet und unterstützt. Die Band, die auf „reggae-ska“ stand „..,weil’s cool ist“, spielten letztendlich ihre eigene Musik, ein Sound den man nicht klassifizieren oder in eine Schubladen stecken konnte, mit ständigem drang zu experimentieren, neues zu entdecken und Menschen zusammen zu führen.
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Bixiga 70Bixiga 70 (Brasilien)
"Energetisch und treibend, vertrackt und polyrhythmisch: Auf ihrem dritten Album mit dem schlichten Titel „III“ setzt die brasilianische Instrumentalband Bixiga 70 ihre Suche nach einem eigenen, zeitgenössischen Ausdruck fort. Stand ihr Debütalbum noch ganz im Zeichen von Afrobeat, kamen beim zweiten bereits weitere Einflüsse hinzu, Ethio Jazz eines Mulatu Astatke etwa oder Carimbó aus der Amazonas-Region. Das Album „III“ ist noch vielschichtiger. Es ist gelungen, auch wenn es nicht immer leicht zu konsumieren ist. Zu Afrobeat kommen wie beim Song „Lembe“ orientalische Klänge, perlende Gitarren des Guitarrada aus Pará oder Trommeln der Candomblé- und Umbanda-Religion." Taz
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Black ProphetBlack Prophet (Ghana)
Black Prophet ist ein Afro Reggae Künstler aus Ghana und gehört zu den wenigen Musikern, die Afrika mit Reggae auf die internationale Musik Bühne bringen. Sein einzigartiger, harmonischer Reggae-Beat in Kombination mit einem glamourösen afrikanischen Rhythmus, bietet einen sehr charakteristischen Klang. Seine Auftritte sind als dynamisch, feierfreudig und erhebende Erfahrung beschrieben.
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EmicidaEmicida (Brasilien)
Wie viele Rapper vor ihm, begann er seine karriere damit, den Stil anderere Rapper nach zuahmen und rappte in seinem eigener Englisch-interpretation. Doch nach einer Weile orientierte er sich wieder zur portugiesischem Sprache zurück, über zirkulierende Mitschnitte seiner Auftritte bei Rap-Battles und später veröffentliche Mixtapes, welcher er in seinem eigenen improvisieretem Studio aufgenommen hatte, gelangte er erstmals zu Ruhm. 2011 ging er das erste Mal international auf Tour, zwei Jahre später konnte er auf ausverkauften Konzerten in Brasilien und einer Tour durch USA und Europa zurückblicken, außerdem hatte er den Soundtrack und zahlreiche Songs für erfolgreiche Videospiele zur Verfügung gestellt.

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España Circo EsteEspaña Circo Este (Italien/Argentinien)
Die Italienisch/argentinische Band ESPANA CIRCO ESTE hat sich erst vor zwei Jahren gegründet, bringen es in diesem kurzen Zeitraum aber schon auf über 300 Live Auftritte! Die 4 Köpfige Musik Karawane begeistert mit einem einzigartigen und originellen Sound. ESPANA CIRCO ESTE mischen Balkan Beats über, Hip-Hop, Rap und Tango-Punk Einflüssen mal mit Geige, mal mit Akkordeon, in einer wunderbar frischen Art. In Italien teilten sie die Bühne bereits unter anderem mit MANU CHAO und GOGOL BORDELLO.
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FATCAT FATCAT (Deutschland)
FATCAT ist geballter Powerfunk: laut aber liebevoll, berauschend brachial. Derbste Funk-Grooves, eine gute Portion Disco, dazu 'ne Backpfeife und natürlich Sweet Baby Kenny's BBQ Love Sauce in rauen Mengen! Ihr Live Programm zeigt eine umwerfende Präsenz auf höchstem musikalischen Niveau und beschert damit ausnahmslos allen Konzertbesuchern verschwitzte Hemden und unvergessliche Momente.
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General ElektriksGeneral Elektriks (Frankreich)
Eine Mischung aus funky Keyboard, Oldschool Pop and Hiphop Beats.




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Gitanos de la EsquinaGitanos de la Esquina (Deutschland)
„Gitanos de la Esquina“ steht für eine international tätige Formation, die spanische Folkloremusik u.a. der Gipsy Kings, Paco de Lucia instrumental sowie mit Gesang in höchster Qualität darbietet. Feurige Gitarrenmusik und Stimmen, virtuose Gitarrenläufe präsentiert von Solo-Gitarrist Mike Reinhardt sowie geballte rhythmische Energie die unter die Haut geht. Die Gründer der Band Mike und Bawo Reinhardt, stammen von der legendären Koblenzer Gipsy Familie Reinhardt.



#HAMAMKOLEKTIFUdi Ahmet Karaköse & Freunde (Türkei)
Interkulturelle Kontakte fördern und mit Musik den Zugang zu anderen Kulturen erleichtern, das ist nicht nur seit 2003 das erklärte Ziel des Horizonte Festivals, sondern auch ein Ansatz der sich in der musikalischen Arbeit von Ahmet Karaköse wiederfindet. Dieses - und das dürfen wir in diesem Zusammenhang wörtlich nehmen - Zusammenspiel aus Musik und Kultur sowie das phantastische Ambiente des UNESCO Welterbes, welches die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz bietet, machen diesen Event zu einem der schönsten Weltkulturfestivals in Deutschland und zu der passenden Bühne für Ahmet Karaköse. Seine teils experimentelle, stets kulturell inspirierte, wahnsinnig mitreißende Musik, deren Qualität vor allem auf seine Lehrstunden bei Altmeistern der türkischen Kunstmusik in Istanbul, als auch auf die zahlreichen Memberships in Bands & Orchestern zurückzuführen ist, begeisterte bereits das Publikum in Metropolen wie Berlin oder Köln und wird auch die Gäste des Weltmusikfestivals Horizonte 2017 zum Swingen bringen.



il Civettoil Civetto (Deutschland)
Ein bunter Musikmix für die Welt, erfunden in Berlin. Von einer Band, die il Civetto heißt. Auf der Bühne wird aus Akustik-Gitarre und Bass, Ukulele, Klarinette, Saxophon und einem selbst zusammengestelltes Percussion-Set mit Cajon, Bongos, Djembe, Snare-Drum und Cowbell immer wieder aufs Neue Musik mit einem ganz eigenen Sound. Latino-Leidenschaft trifft auf orientalische Mystik. Kreiert von Berliner Jungs. Nie zu brachial, immer tanzbar. Die Texte: Eine Mischung aus Französisch, Portugiesisch und Sprachen, die erst noch erfunden werden müssen. Und zwischen den Songs? Erzählungen. Da ist man plötzlich mit il Civetto auf einer Reise. Wandelt durch Kajütengänge. Hält ein Schwätzchen mit Leuchtturmwärter Baba Che. Und schaukelt. Und schaukelt. Spontane Lebensfreude gepaart mit geheimnisvoller Exotik und Melancholie.
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La Route du BonheurLa Route du Bonheur (Deutschland)
Banane ist eines dieser Worte, das so klingt wie es schmeckt und auch La Route Du Bonheur klingen so wie die Bilder, die man beim Klang ihres Namens schmeckt - Süß und exotisch und auch wenn sie's manchmal französisch chaotisch angehen, kriegen sie am Ende doch immer noch die Kurve. Auf ihrem Weg durch ferne Düfte und Erinnerungen, Tanz und Schmerz und Rotweinflecken, sammeln sie Swing, Bossa, Blues und Jazz ein und trampen über den Balkan nach Afrika und feiern die Glückseeligkeit, denn sie wissen, dass man am Ende am besten immer lacht. Und dann spielen sie noch Einen oder essen eine Banane.
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Les yeux d'la têteLes yeux d'la tête (Frankreich)
Chanson, Swing, Folk, Balkanbeats - Die sechs Musiker nehmen mit auf eine ganz besondere musikalische Reise: schier platzend vor Energie und Spielfreunde, entführen sie in die Spelunken Paris’, in die ganz eigene Untergrund-Welt der Metrostationen, aber auch an die Ufer der Seine oder auf eine Hochzeit in Osteuropa. Ob Sinti-Swing, französischer Chanson, poetischer Punk oder Jazz, Les Yeux D’La Tête bedienen sich unverkrampft verschiedenster musikalischer Einflüsse. Sie erzählen eindrucksvoll und sensibel von den Themen des Alltags – von Liebe, Freude und Spaß am Feiern und über die ganzen Verrückten da draußen, die uns tagtäglich begegnen. Mal himmelhoch-jauchzend auf dem Tresen einer Bar tanzend (oder gleich auf den Dächern), mal betrübt am Seine-Ufer sitzend, erzeugen sie eine mitreißende farbenfrohe Atmosphäre, die unvergessliche Konzerte erleben lässt!

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Lou di FrancoLou di Franco (Frankreich)
zärtlich und jubelnd, empfindlich und klassisch - Lou di Franco ist die brennbare Mischung, die ihre Heimat Sardinien, eine flammende, elegante Stimme und einen gut gemilderten Charakter darstellt. Bei Lou di Franco reimt sich “Mein Körper” mit “Tod”, sie “macht kein Worte fad, nur gut, um Songs zu machen”. In Frankreich ist es schwierig eine vergleichbare Stimme zu Lou di Franco zu finden: lächelnd mit Charakter, weich und präzise, geschmeidig und retro, leuchtend rot und chaotisch Schwarz.
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Metá MetáMetá Metá (Brasilien)
Metá Metá mixt die spirituelle und rhythmische Fundamente von Candomble mit Einflüssen die von Afrobeat und Afrosamba bis hin zu Be-Bop und Art Rock reichen. Sie kreiieren chaotische, lebensbejahende Musik - eine explosive Mischung aus tobenden Punk Rock mit Free-Jazz und Samba.

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MockemalörMockemalör (Deutschland)
Mit Mockemalör ist es, als würde die Gegenwart in Berlin mit der Sinnlichkeit der zwanziger Jahre getränkt werden. In einem völlig neuen Genre zwischen Varieté, Progressiv Pop und Punk mündet das, was am Knotenpunkt von Schauspiel, Elektro und Klassik gründet. Ein experimentelles Theaterprojekt führt die Musiker 2010 in der Hauptstadt zusammen. Elektronik gepaart mit klassischen Elementen und die Lust am Ausdruck der stimmgewaltigen Urschwarzwälderin Magdalena Ganter verbinden sich zu einer musikalischen Sprache, die schon ihr erstes Album “Schwarzer Wald” zum Schwingen bringt. Da treffen sphärische Synthesizer auf Akkordeon-Passagen, Theatralität auf Minimalismus.
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Orange BlossomOrange Blossom (Frankreich)
Elektrisierende Wellen, elektronische Stürme, orientalische Arabesken: Ein frecher Mix, der sich nicht mit halben Sachen zufrieden gibt. Die Musik von Orange Blossom steht für eine freie Welt der Zweifel, in der sich Ost und West mit Leichtigkeit verbünden. Von dieser Vorstellung träumen Carlos Robles Arenas (Schlagzeuger, Perkussionist und Komponist) und Pierre-Jean Chabot (Violinist). Während eines Aufenthaltes in Kairo 2014 besuchten die beiden Gründer das Makan Center für Kunst und wurden dort in den Bann der Musik, die sie umgab, gezogen. Dort fanden sie die eine Stimme Ägyptens. Die Eine, die aus der Masse stach. Eine sonnige Stimme, die mit ihrem vibrierenden Klang direkt die Seele trifft. Diese außergewöhnliche Stimme gehörte der ägyptischen Sängerin Hend Ahmed, die fortan die Stimme von Orange Blossom verkörperte.



PadamPadam (Frankreich)
Chanson Swing-Rock.




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Pulsar TalesPulsar Tales (Deutschland)
Pulsar Tales ist eine Koblenz/Kölner NeoJazz-Crossover Formation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, handgemachte Musik im Stile vergangener Tage mit den interessantesten und schönsten Musikrichtungen des 21. Jahrhunderts zu verschmelzen. Gerade erst die Lichter der Welten erblickt, schwebt Pulsar M8 rotierend durch die Sphären und erzählt seine Geschichten zwischen Pop und Fusion, verfeinert durch spacige Effekte und athmosphärische Elektro-Sounds. Um die pulsierende Mitte von Taya Chernyshova (Vocals) verdichten sich die Musiker zu einem Farbklangnebel und ergeben ein buntes Kaleidoskop an Ein- und Auswirkungen. Pulsar Tales stehen für schweißtreibende Rhythmen und bieten nervenaufreibende Konzerte, ob in großer oder kleiner Besetzung.
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Pulsar TrioPulsar Trio (Deutschland)
Ein Pulsar, dass weiß nicht nur der Star Trek-Fan, ist ein schnell rotierender Neutronenstern, der beständig Form und Farbe ändert. Eine Band, die sich diesen Begriff zum Namen nimmt, sollte sich einigermaßen sicher sein, ihm mit einer entsprechend wendigen, schillernden Musik gerecht werden zu können, um nicht unfreiwilliger Belustigung anheim zu fallen. Das Pulsar Trio bewältigt dies mit Leichtigkeit. Im Mittelpunkt des hochdifferenzierten, ungewöhnlichen Bandsounds steht die indische Langhalslaute Sitar, die in den späten sechziger Jahren vor allem durch Ravi Shankar in der westlichen Welt bekannt wurde und beim Pulsar Trio von Matyas Wolter bedient wird. Es ist ein musikalisches Gipfeltreffen der ungewöhnlichen Art, zu dem sich die Musiker im Pulsar Trio zusammengefunden haben...
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Quadro Nuevo & Cairo StepsQuadro Nuevo & Cairo Steps (Deutschland/Ägypten)
Ein exotisches, inspirierendes und mitreißendes Klangerlebnis. Musik als fliegender Teppich – hinweg über die Grenzen von Zeit, Politik und Religion. Zwei renommierte Bands – das mehrfach mit dem ECHO ausgezeichnete Ensemble Quadro Nuevo und Cairo Steps, ein internationales Sufi-Weltmusik-Ensemble – begegnen einander in einer spannenden Mischung aus klassisch arabischer Musik, Tango Oriental, hypnotischen Grooves, Jazz und Improvisation. Über ihre Konzerte sagen sie: „Obwohl wir aus unterschiedlichen Kulturräumen kommen, stehen wir voller Respekt füreinander als Freunde auf der Bühne. Wir haben die Vision, mit unserer gemeinsam entstehenden Musik Momente zu schaffen, welche eine Brücke zwischen dem Abend- und dem Morgenland spannen. Ein gemeinsamer Ritt auf dem fliegenden Teppich!“ Momente, welche eine musikalische Brücke zwischen Okzident und Orient spannen.
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Rasga RasgaRasga Rasga (Deutschland)
RasgaRasga feiert. Das Leben, den Moment, das Fallenlassen und das Miteinander. Gestartet im Süden der Republik begeistern sie seit bald 8 Jahren mit ihrer farbenfrohen und lebensdurstigen Show auf den Bühnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Fünf Musiker mit elf Instrumenten und eine Sängerin mit tausend Klangfarben ziehen jeden in eine musikalische Strudel durch Kulturen, Stile und Sprachen. Sie jonglieren mit den Genres, mixen Balkan-Brass mit Pop und Latin zu einer Musik die über alle Grenzen hinauswächst, ein Gegenstrom, eine konsequente Grenzübertretung, die impulsive Vereinigung staubiger Kategorien. Auf der Bühne lassen siekeinen Zweifel daran, dass sie das Wort „Zurückhaltung“ schon längst aus ihrem Vokabular gestrichen haben. Wer diese Mischung aus tanzender Sehnsucht in eine Schublade stecken möchte, wird zwangsläufig scheitern. Man muss diesen musikalischen Sturm erleben. „Ju haf tu danz!"

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TakeifaTakeifa (Senegal)
Urbaner Afro-Pop aus dem Senegal. Sie werden Ihre Meinung über Afro-Pop grundlegend ändern müssen. Denn was TAKEIFA live auf die Bühne bringen, ist mehr als nur moderne afrikanische Musik, gepaart mit westlichen Einflüssen. Getragen von einer einzigartigen Energie vermischen die fünf Geschwister Keita aus dem Senegal stilistische Vielfalt mit sozialen Ansprüchen und dem gesellschaftlichen Auftrag einer kulturellen Revolution. Während ihrer Tourneen in Europa und Westafrika sind TAKEIFA anderen Arten von Musik näher gekommen und haben ihren Stil damit angereichert. Mit ihrem afrikanischen Pop-Style brechen TAKEIFA die Grenzen der Musik auf und erfinden einen innovativen Sound. TAKEIFA – Eine Band. Eine Familie. Eine Musik. Unabhängig und unbändig. Live wie im Studio.
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Thilo Distelkamp & BandThilo Distelkamp & Band (Deutschland)
Eine markante Gitarre, sowie diese unverwechselbare Stimme. Thilo Distelkamp ist schon seit Jahren mit seiner charmanten, gefühlvollen und gleichzeitig humorvollen Liveshow unterwegs, um seine eingängigen Songs in ganz Deutschland auf eigene Art und Weise zu präsentieren. Egal ob die große Bühne, welche er sich in regelmäßigen Abständen mit internationalen Künstlern auf namenhaften Festivals teilt, oder die kleinen Kneipen und Pubs, wo er die Nähe zum Publikum nutzt – jeder Auftritt von Thilo Distelkamp wirkt einzigartig!
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TonspurenTonspuren (Deutschland, Irak, Syrien)
EIN INTERKULTURELLES MUSIKPROJEKT VON MUSIC LIVE E.V. Mit Teilnehmern aus Syrien beteiligten sich die der Musiker-Initiative an der Koblenzer Willkommenskultur und nutzten dazu die gemeinsame Sprache Musik als Grundlage für persönliche Begegnungen und Kontakte. Durch die Kombination von westlichen Pop/ Rock Instrumenten mit orientalischem Keyboard, Percussion, Mei und Tambur, entsteht eine besondere Atmosphäre. So hinterlassen die Wege der internationalen Musiker Spuren in den Liedern, die sie gemeinsam spielen.



ValmonValmon (Rio de Janeiro)
„Efeito Colateral“ skizziert anhand von Videos, Skulpturen, Malereien und Anordnungen das Brasilien mit den Wurzeln der friedlichen Amazonas-Indianer im Kontrast zu einer komplett aus dem Gleichgewicht geratenen Gesellschaft. Durch jahrzehntelang anhaltende, milliardenschwere Korruption, besonders durch WM und Olympiade ist das Land wirtschaftlich und demokratisch zusammengebrochen. Doch das wütende betrogene Volk geht auf die Straße, es herrscht eine explosive Stimmung - Brasilien brennt! Valmon, Musiker und plastischer Künstler aus Rio de Janeiro, möchte wachrütteln und die Menschen daran erinnern, daß wir unseren materiellen und emotionellen Egoismus ablegen müssen um wieder ein Gleichgewicht in der Welt zu schaffen. 'Efeito Colateral' soll sinnlich erlebt werden durch sehen, hören und fühlen. Wir müssen wieder lernen 'mitzufühlen'. Die Installation wird begleitet von einer kleinen Sonderausstellung in der Living Gallery von Vera Wieschermann aus München. Es gibt akustische Konzerte ( je 30 min) von Valmon & Júnior Cardoso aus Rio de Janeiro.



WeihererWeiherer (Deutschland)
Ein bayerischer Brutalpoet, ein alternativer Freiheitskämpfer oder vielleicht doch die Helene Fischer des Kabaretts? Nein, der Weiherer passt längst in keine Schublade mehr. Seit 15 Jahren tingelt der 36jährige in München lebende Niederbayer mit Gitarre, Mundharmonika und seiner trefflich gelungenen Mischung aus Liedermacherei und Kabarett quer durch den deutschsprachigen Raum. Ein faszinierender Sturschädel mit dem hinterhältigen Kichern des Boandlkramers, intelligenten Texten, mitreißender Musik und grandios bissigem Humor. Auf seiner großen Jubiläumstour präsentiert Weiherer neue Lieder und Geschichten ebenso wie die Klassiker der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte und zeigt sich dabei gewohnt spontan und schnörkellos. Der mutige Musiker mit einem Herz für Irrsinn und Wahnwitz hat eine riesengroße Klappe und jede Menge zu sagen. Er geizt dabei nicht mit scharfzüngiger Kritik und derben Sprüchen, beherrscht aber auch die leisen Töne. Weiherers Auftritte sind mehr grob geschnitztes Handwerk als fein geschliffene Kunst, seine saukomischen Alltagsgeschichten Kult. Und sein ungezügelter Redeschwall wird nur unterbrochen von ein paar Liedern, die einen bis ins Mark durchdringen. Vorgetragen mit einer dringlich näselnden Stimme in breitestem Dialekt, frei von Selbstgerechtigkeit, aber voller Herzblut. Tiefsinnig und absurd zugleich, kantig und verquer, immer ehrlich und direkt, jedoch nie verbittert.

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Yiannis KapetanakisYiannis Kapetanakis (Griechenland)
Der kretische Ausnahmemusiker Yiannis Kapetanakis lädt ein zu einem einzigartigen musikalischen Erlebnis. In seinem Solokonzert formt Kapetanakis magische Klangwelten mit Hilfe seiner virtuos gespielten Lyra, seiner eigenen Stimme und weiteren Klangwerkzeugen, die er spontan mittels raffinierter Loop-Techniken live vor seinem Publikum aufnimmt, kombiniert und zu einzigartigen Klangbildern verschmelzen lässt, die uns mitnehmen auf eine spirituelle Reise durch Zeit und Raum bis hin in unser tiefstes Innere. Das Soloprogramm umspannt eigene Kompositionen und spontane Improvisationen mit Stücken von Yiannis Kapetanakis selbst bis hin zu von ihm eigenwillig interpretierten Varianten bekannter Musikstücke internationaler Künstler. Entspannt hinsetzen, die Augen schließen, lauschen und die Seele baumeln lassen oder im Rhythmus der Klänge tanzen. Eine Reise ins Reich der Sinne, die sich lohnt.
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ChorizonteCHORizonte (Deutschland)
Weltmusik aus Koblenzer Köpfen - Welche Solistin zwischen 17 und 22 hat schon eine international erfahrene Band, 5 fantastische Kolleginnen und einen ganzen Chor zur Verfügung? Und was machen sie damit? Die große Lust auf mehr Welt in ihrer Musik ist unüberhörbarer Antrieb der Sängerinnen für ihr 2. Bühnenprogramm. Ein wilder Ritt von einer Ecke der Welt in die nächste, die Taschen voll mit Styles von da, wo man gerade (oder eigentlich) her kommt. Den kulturellen Mix bestimmen und formen wunderbare Stimmen, solistisch, im á Capella Ensemble, mit weltweit streunenden Musikanten. und mit dem großen Chor! In diesem Jahr setzen sie auf den Kontrast von reinen Vokal-Einsätzen und mehr tanzbarer Songs in Zusammenarbeit mit 2 außergewöhnlichen männlichen Stimmen: Majid Shalaw und René Tholey werden für spannendes Knistern im Damen-Trakt des Festivals sorgen.
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David HardyDavid Hardy „Suisse Marocain“ (Koblenz)
David Hardy verkörpert das Kosmopolit-Sein wie kaum ein anderer. So unwahrscheinlich wie sein Name „Schweizer Marokkaner“ scheint, so sind auch die Geschichten, die er in unablässig geschaffenen Bildern, Zeichnungen, Collagen und Reisetagebüchern erzählt.
Als Mitbegründer des bekannten Pariser Kunstzentrums 59Rivoli lebt und arbeitet er auch dort, in einem installativen Sammelsurium von Objekten, in seinem persönlichen „Musée d’Igor Balut“. Sein ständiges Schaffen, seine in einem Strom entstehenden Arbeiten sind Widerstand gegen unsere mal rational- und pekuniär-, mal national- und angst-getriebene Welt. Suisse Marocains opulente Zeichen-Reisetagebücher überschreiben alte Kassenbücher, die Kontor Bücher aus imperial-kolonialen Zeiten zu sein scheinen. Seine Werke sind gleichzeitig zeichnerische Dokumente seiner Umgebung wie surreales Weiter-Wuchern seiner Beobachtungen. Mit Skizzen, Kopien und Collagen macht er sich die Welt zu eigen. Suisse Marocains Kunst ist eine selbstbewusste Antwort auf all so etwas wie einen „guten Geschmack“ oder Konvention. Und doch ist das, was entsteht, eine genauso zarte wie zerbrechliche Alternativ-Welt, die aus den vorgefundenen vermeintlichen Kuriositäten eine eigene Welt erschafft. Eine, in der das Anderssein nicht mehr eine viel diskutierte Frage ist, sondern eben faktische und selbstverständliche Realität.